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Pirna: Pirnaer Ruderer starten in die Saison
› von Regina Weber · Montag, 29. März 2010 · Keine Kommentare
Dem stürmischen Wind zum Trotz wurde gestern das Anrudern des Pirnaer Rudervereins 1872 gefeiert. Unter großem Andrang und mit dem traditionellen Rudergroove eröffneten die Sportler und ihre Gäste die Saison.
Mit dabei waren auch Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos), Landtagsabgeordneter Oliver Wehner und Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig (beide CDU). Gastgeber und Vereinsvorstand Johannes Zeibig gab einen Rückblick auf die erfolgreiche Saison 2009, danach wünschten alle den Ruderern eine gute Saison, „immer genug Wasser unter dem Bug“ – und vor allem viel Erfolg bei den Wettkämpfen.
Unter den gespannten Blicken der Schaulustigen zerschlug Oberbürgermeister Hanke ein Sektglas am Ausleger des neuen Vereins-Doppelzweiers und taufte damit das Boot auf den Namen „Spatz“. Zwei Einer-Boote wurden indes von Simone Stehr, Ostsächsische Sparkasse Dresden, und Axel Gaebel, Mercedes-Benz Autohaus Gaebel Pirna, auf den Namen „Lumb“ bzw. „Sternchen“ getauft. Beide Firmen sind Sponsoren des Vereins.
Eine Ausnahme für Sternchen
„Normalerweise bekommen die Einer-Boote Fischnamen, doch manchmal machen wir auch Ausnahmen“, erklärte der Vereinssprecher Christian Ziegra. „Die Zweier erhalten meistens Vogelnamen und die Vierer und Achter werden oftmals nach Städten benannt. Die drei Boote werden vor allem zum Erlernen des Rudereinmaleins’ für Kinder und Jugendliche eingesetzt“, so Ziegra weiter.
Mit ihnen sollen der Gleichgewichtssinn und andere grundlegende Übungen des Ruderns auf der Elbe trainiert werden. Nachdem alle Boote mit den besten Wünschen ihren Namen erhalten hatten, erklärte der Vereinsvorsitzende Zeibig die neue Rudersaison für eröffnet.
Zum Ehrenmitglied des Vereins wurde in diesem Jahr Werner Böhme auserkoren. Angefangen zu rudern hat er 1943/44 – damals war er 16 Jahre alt. Von da an hatte er sich fast unterbrochen im Pirnaer Ruderverein 1872 engagiert. „Damals, als ich angefangen hatte, war Rudern noch nicht so ein beliebter Sport für Jugendliche wie er es heute ist“, so Böhme. Fast ausschließlich sei damals Hand- und Fußball gespielt worden. Doch im Laufe der Jahre hat der Verein immer mehr Fuß gefasst. Das Rudern wurde ein immer attraktiverer Sport für Jugendliche.
Während der Trainingszeit dürfen die Sportler übrigens weder rauchen, noch Alkohol trinken. Außerdem ist es geboten, viel zu schlafen, um körperlich fit zu bleiben und bei den Wettkämpfen gute Erfolge zu erzielen. Dies einzuhalten, ist für die Ruderer eine Verpflichtung, die von Susan Marx im Namen der Aktiven verlesen und bestätigt wurde.
Sommerfest steigt im August
Wegen des hohen Elbepegels und der starken Strömung konnten gestern nur Vierer- und Achter-Ruderboote loslegen. Doch die Sportler sahen auch das positiv. „Je schlechter die Bedingungen beim Training sind, desto besser sind wir dann bei den Wettkämpfen.“
Zufrieden zeigte sich auch Christian Ziegra. „Das Anrudern ist zur Tradition geworden“, sagte er. Ebenso wie das Sommerfest, das dieses Jahr am 20. und 21. August gefeiert wird.
Doch am Sonntag blickten erst einmal alle auf die Elbe, wo die Bootsbesatzungen die Ruder wieder mit kräftigen Zügen stromaufwärts zogen. Als hätte es gar keine Winterpause gegeben.
Mit dabei waren auch Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos), Landtagsabgeordneter Oliver Wehner und Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig (beide CDU). Gastgeber und Vereinsvorstand Johannes Zeibig gab einen Rückblick auf die erfolgreiche Saison 2009, danach wünschten alle den Ruderern eine gute Saison, „immer genug Wasser unter dem Bug“ – und vor allem viel Erfolg bei den Wettkämpfen.
Unter den gespannten Blicken der Schaulustigen zerschlug Oberbürgermeister Hanke ein Sektglas am Ausleger des neuen Vereins-Doppelzweiers und taufte damit das Boot auf den Namen „Spatz“. Zwei Einer-Boote wurden indes von Simone Stehr, Ostsächsische Sparkasse Dresden, und Axel Gaebel, Mercedes-Benz Autohaus Gaebel Pirna, auf den Namen „Lumb“ bzw. „Sternchen“ getauft. Beide Firmen sind Sponsoren des Vereins.
Eine Ausnahme für Sternchen
„Normalerweise bekommen die Einer-Boote Fischnamen, doch manchmal machen wir auch Ausnahmen“, erklärte der Vereinssprecher Christian Ziegra. „Die Zweier erhalten meistens Vogelnamen und die Vierer und Achter werden oftmals nach Städten benannt. Die drei Boote werden vor allem zum Erlernen des Rudereinmaleins’ für Kinder und Jugendliche eingesetzt“, so Ziegra weiter.
Mit ihnen sollen der Gleichgewichtssinn und andere grundlegende Übungen des Ruderns auf der Elbe trainiert werden. Nachdem alle Boote mit den besten Wünschen ihren Namen erhalten hatten, erklärte der Vereinsvorsitzende Zeibig die neue Rudersaison für eröffnet.
Zum Ehrenmitglied des Vereins wurde in diesem Jahr Werner Böhme auserkoren. Angefangen zu rudern hat er 1943/44 – damals war er 16 Jahre alt. Von da an hatte er sich fast unterbrochen im Pirnaer Ruderverein 1872 engagiert. „Damals, als ich angefangen hatte, war Rudern noch nicht so ein beliebter Sport für Jugendliche wie er es heute ist“, so Böhme. Fast ausschließlich sei damals Hand- und Fußball gespielt worden. Doch im Laufe der Jahre hat der Verein immer mehr Fuß gefasst. Das Rudern wurde ein immer attraktiverer Sport für Jugendliche.
Während der Trainingszeit dürfen die Sportler übrigens weder rauchen, noch Alkohol trinken. Außerdem ist es geboten, viel zu schlafen, um körperlich fit zu bleiben und bei den Wettkämpfen gute Erfolge zu erzielen. Dies einzuhalten, ist für die Ruderer eine Verpflichtung, die von Susan Marx im Namen der Aktiven verlesen und bestätigt wurde.
Sommerfest steigt im August
Wegen des hohen Elbepegels und der starken Strömung konnten gestern nur Vierer- und Achter-Ruderboote loslegen. Doch die Sportler sahen auch das positiv. „Je schlechter die Bedingungen beim Training sind, desto besser sind wir dann bei den Wettkämpfen.“
Zufrieden zeigte sich auch Christian Ziegra. „Das Anrudern ist zur Tradition geworden“, sagte er. Ebenso wie das Sommerfest, das dieses Jahr am 20. und 21. August gefeiert wird.
Doch am Sonntag blickten erst einmal alle auf die Elbe, wo die Bootsbesatzungen die Ruder wieder mit kräftigen Zügen stromaufwärts zogen. Als hätte es gar keine Winterpause gegeben.
Text: Regina Weber
Bild: SZ










